Wer eine Webseite kostenlos für Unternehmen erstellen will, muss heute weder Programmierer noch Designer sein. Klingt nach Werbeversprechen, ist aber Alltag: Millionen kleiner Betriebe starten mit einem Free-Tarif. Ich zeige dir, wo die Reise langgeht, was du dir sparst und wo die Rechnung versteckt lauert.
Ich habe die aktuellen Free-Tarife von Wix, WordPress.com, Jimdo und Co. durchgeklickt, die Preislisten verglichen und mir angeschaut, was 2026 wirklich drin ist. Spoiler: Der Gratis-Einstieg funktioniert – aber nur mit klarem Plan.
Kann man wirklich eine Webseite kostenlos für ein Unternehmen erstellen?
Ja, ohne Tricks. Die grossen Baukästen bieten dauerhafte Free-Tarife an: WordPress.com, Wix, Jimdo und Weebly (gehört zu Square). Du bekommst eine Subdomain wie deinname.wixsite.com, ein Grundgerüst und Hosting inklusive.
Das reicht, um eine Webseite kostenlos für Unternehmen zu erstellen und erste Anfragen zu sammeln. Der Haken: Du bezahlst mit Sichtbarkeit. Werbung der Plattform prangt auf deiner Seite, die eigene Domain kostet extra, SEO-Werkzeuge sind beschnitten.
Für einen Testballon oder ein lokales Kleingewerbe ist das trotzdem der schnellste Weg online. Behandle die Gratisversion aber als Sprungbrett, nicht als Endstation. Sobald der erste Umsatz reinkommt, wanderst du auf einen bezahlten Tarif um.
Welche Plattformen taugen 2026 für eine Webseite kostenlos für Unternehmer?
Nicht jeder Baukasten ist gleich. Wer eine Webseite kostenlos für Unternehmer erstellen will, sollte diese Kandidaten kennen:
- WordPress.com: 1 GB Speicher, Subdomain, Basis-Designs. Ideal, wenn du später auf die selbst gehostete Version wechseln willst.
- Wix: Drag-and-Drop-Editor, viele Vorlagen – aber Werbung im Free-Tarif und keine eigene Domain.
- Jimdo: Deutscher Anbieter, DSGVO-freundlicher, Gratis-Tarif mit Jimdo-Logo im Footer.
- Weebly: Solide Basis, einfacher Editor, funktional eingeschränkt.
- Google Business Profile: Keine echte Website, aber eine kostenlose Unternehmensseite in der Google-Suche – perfekt als Ergänzung.
Mein Favorit für den Start ist WordPress.com. Grund: Du kannst später ohne Datenverlust auf eine eigene Installation mit voller Kontrolle umziehen. Wix & Co. halten dich stärker in ihrem Ökosystem gefangen.
So erstellst du eine professionelle Webseite ohne zu bezahlen – Schritt für Schritt
Der Prozess ist simpler, als viele denken. Wer eine professionelle Webseite ohne zu bezahlen erstellen will, hält sich an diese Reihenfolge:
- Plattform wählen: Registriere dich bei WordPress.com, Wix oder Jimdo. E-Mail reicht.
- Vorlage auswählen: Nimm ein schlichtes, mobilfreundliches Theme. Zu viel Schnickschnack verwirrt Besucher.
- Inhalte einpflegen: Startseite, Über uns, Leistungen, Kontakt. Das sind die vier Pflichtseiten für Unternehmen.
- Bilder optimieren: Kostenlose Quellen wie Unsplash oder Pixabay nutzen, Bilder vor dem Upload komprimieren – Ladezeit ist ein Rankingfaktor.
- Impressum und Datenschutz: In Deutschland Pflicht. Ohne diese Seiten drohen Abmahnungen.
- Veröffentlichen: Subdomain aktivieren, Seite live schalten, Link in Google Business Profile eintragen.
Mit etwas Fokus dauert das einen Nachmittag. Kein Hexenwerk.
Wie du dein Unternehmen kostenlos bei Google positionierst
Eine Website allein bringt nichts, wenn sie keiner findet. Die gute Nachricht: Webseite kostenlos für ein Unternehmen erstellen und gleichzeitig bei Google sichtbar werden, geht Hand in Hand.
Erstelle zuerst ein Google Business Profile. Das ist kostenlos, erscheint in der lokalen Suche und in Google Maps. Trage dort deine Website-URL ein, sobald sie existiert.
Zweitens: Nutze Longtail-Keywords in deinen Texten – also Suchphrasen wie „Webseite kostenlos für Unternehmen erstellen“ statt nur „Webseite“. Drittens: Verlinke deine Seite von seriösen Verzeichnissen wie Gelbe Seiten oder Bing Places.
Was du nicht machen solltest: auf Trick-SEO setzen. Google straft Doorway-Pages und Keyword-Stuffing ab. Lieber wenige, ehrliche Inhalte, die echten Nutzen bringen.
Die versteckten Kosten der kostenlosen Webseite
Ich habe oben Ja gesagt – aber mit Sternchen. Wer eine Webseite kostenlos für ein Unternehmen erstellen will, muss wissen, wo die Rechnung lauert:
- Eigene Domain: 10–15 Euro pro Jahr. Ohne sie wirkt deine Marke unprofessionell.
- Werbefreiheit: ab etwa 5–10 Euro pro Monat bei den meisten Anbietern.
- Speicherplatz: Free-Tarife begrenzen dich oft auf 500 MB bis 1 GB.
- E-Commerce: Shop-Funktionen sind in kostenlosen Tarifen fast nie enthalten.
- Support: Priorisierter Support bleibt zahlenden Kunden vorbehalten.
Unterm Strich: Für ein lokales Dienstleistungsunternehmen reicht die Gratisversion oft aus. Für einen Onlineshop oder eine skalierende Marke ist sie eine Sackgasse.
Wann sich der Umstieg auf eine bezahlte Lösung lohnt
Sobald du regelmässig Anfragen über die Website bekommst, ist der Zeitpunkt gekommen. Eine eigene Domain, werbefreie Darstellung und mehr Speicher kosten weniger als ein Abendessen zu zweit – und verdoppeln oft die Glaubwür